Google Page Speed – Google Ranking verbessern

Alle reden über das Google Ranking und wie man ohne dafür zu zahlen an die oberen Plätze gelangt! Hier kommen sehr viele Faktoren zusammen – neben einer guten Google Suchmaschinenoptimierung SEO spielt hier auch der Google Page Speed eine große Rolle – und dies auch nicht ohne Grund. Die Nutzererfahrung (UX – User Experience) ist hier nur einer der Punkte – wer surft schon gerne auf einer Webseite, auf der er ein paar Sekunden auf die gewünschten Inhalte warten muss? Mit einfachen Mitteln kannst du deinen Google Page Speed und somit auch dein Google Ranking verbessern!

Google Page Speed Insights – Wie finde ich Schwachstellen an meiner Website?

Google Ranking verbessern

Google stellt einem ein hierfür ein gutes Hilfsmittel zur Verfügung – Google PageSpeed Insight – hier kannst du deine Seite überprüfen lassen und erfährst neben dem Geschwindigkeitsindex für mobile Geräte und Desktop Computer auch direkt Empfehlungen für Verbesserungen. Die Werte variieren je nach Netzwerk- und Serverlast ein wenig – daher kann das Ergebnis durchaus Mal 3 Punkte besser oder auch schlechter sein!

Grobe Bedeutung der Werte:

  • 0 bis 49: Rot – Die Website ist langsam
  • 50 bis 89: Orange – Durchschnitt – alles über 80 ist schon gut!
  • 90 bis 100: Grün – Eine sehr schnelle Website

Diagnose und Empfehlungen

Neben dem Page Speed Wert erhält man, je nach Geschwindigkeit der Seite, eine Reihe von Diagnose Daten und Empfehlungen, um seinen Google Page Speed zu verbessern. Einer der Hauptgründe für schlechte Ergebnisse im Geschwindigkeitsindex sind schlecht formatierte Bilder und nicht komprimiertes JavaScript und CSS. 

GTmetrix – Alternative

GTmetrix

GTmetrix dient ebenfalls der Performance Überprüfung einer Webseite – neben dem Google Page Speed Score erhält man auch den Yahoo! YSlow Score. Ähnlich wie bei den Page Speed Insights erhält man eine Auflistung der Leistung seiner Website – anhand dieser Liste kann man daraufhin Maßnahmen ergreifen. Je nach Auslastung von GTmetrix kann es durchaus zu Wartezeiten kommen, bevor die Seite geprüft wird.
 

Empfehlung: Bulk Page Speed von EXPERTE.DE

Google Ranking Page Speed

Eine absolute Empfehlung ist der Bulk Page Speed Test von Experte.de – EXPERTE.DE/PAGESPEED. Hier wird nicht nur die Hauptseite geprüft (z.B. sascha-hauffe.de), sondern es werden auch direkt alle Unterseiten gecrawlt (z.B.sascha-hauffe.de/work). Die PageSpeed-Daten sind dabei identisch zu den Daten von Google PageSpeed Insights. Das Tool ist kostenlos und vereinfacht die Optimierung ungemein.  

Page Speed und UX – User Experince – Ein schmaler Grat

Natürlich gehört der Google Page Speed auch direkt zur User Experience (UX) – eine schnell ladende Webseite sorgt für Freude beim User – und bei Google. Auf der anderen Seite leben Webseiten allerdings teilweise auch durch bestimmte Elemente und Effekte, welche dem User ebenfalls ein Erlebnis bieten, allerdings auch auf das Tempo drücken. Hochwertige Bilder benötigen einfach eine gewisse Zeit, bis sie geladen sind – bestimmte Funktionen nutzen im Hintergrund JavaScript und sorgen ebenfalls für einen verzögerten Seitenaufbau. Hier sollte man sich Gedanken darüber machen, ob eine hoher Wert beim Google Page Speed überhaupt sinnvoll ist.n

Allerdings bietet er dem Nutzer auch Komfort – sollte ihn dieses Thema nicht interessieren, braucht er den Kasten nicht auszuklappen – auf diese Weise behält man auch eine bessere Übersicht!

Page Speed oder Nutzererfahrung?

  • Man sollte genau abwägen, ob man auf Grund von höherer Performance auf bestimmte Dinge verzichtet, welche eigentlich tragend für Seite und/ oder Unternehmen sind
  • In gewissem Maß kann man die Ladezeit seiner Webseite verbessern – man kann z.B. Fotos verkleinern oder Bilder komprimieren (dazu später mehr) 
  • WordPress bietet viele gute Plugins welche einen unterstützen und teilweise die Arbeit abnehmen

Wie kann ich mein Google Ranking verbessern? – Google Page Speed erhöhen? 

Nachdem man seine Website einmal überprüft hat, kann man sich daran machen, die Empfehlungen des Google PageSpeed Insight der Reihe nach abzuarbeiten. An dieser Stelle greife ich einfach einmal ein paar Dinge auf, wie man allgemein für einen höheren Google Page Speed sorgt und was man durch Plugins bei WordPress Seiten erreichen kann. 

Bilder auf der Website – hier kann man Tempo machen

Bilder und Fotos werden fast immer einigermaßen zurechtgeschnitten, auch Helligkeit und Kontrast werden oft bearbeitet – dies macht auch Sinn und ist in jedem Fall zu empfehlen. Leider werden die Bilder dann häufig in ihrer vollständigen Auflösung auf der Website platziert – nicht selten bieten aktuelle Kameras relativ hohe Auflösungen – 18 Megapixel (5184 x 3456) sind hier schon fast der Standard – und auch die Bilddatei ist in diesem Fall riesig!  

Die Lösung: Fotos verkleinern und Bilder komprimieren

Nachdem man seine Bilder soweit bearbeitet hat, wie man sie letztendlich auf seiner Website präsentieren möchte, sollte man die Fotos verkleinern – ein Großteil der User nutzt am Monitor eine maximale Auflösung von 1.920 x 1.080 Pixeln. Aber diese Größe wäre völlig überzogen, da zum einen fast niemand seinen Browser im Vollbild nutzt, und zum anderen das Bild auch fast nie die komplette Website bedeckt! Hier sollte man sich also vorher Gedanken darüber machen, in welcher Größe das Bild seinen Platz auf der Webseite findet. 
 
Um die Dateigröße noch weiter zu senken, sollte man die Bilder komprimieren – hierbei erleiden die Bilder zwar mehr oder weniger einen Qualitätsverlust, benötigen jedoch auch viel weniger Ladezeit! Aktuelle Bildbearbeitungsprogramme, wie beispielsweise Adobe Photoshop, bieten solche Funktionen. Des Weiteren kann man in diesem Bereich bei WordPress Seiten mit Plugins nachhelfen – ich nutze auf fast allen meiner Webseiten zusätzlich das Plugin WP Smush
 

WP Smush – Bilder in WordPress komprimieren

Bilder komprimieren mir Smush

Smush komprimiert auf Wunsch jedes Bild bereits beim Upload – neben dem Originalbild werden zusätzlich auch die automatisch von WordPress erstellten Thumnails angepasst. Neben einer Bulk Smush Funktion, welche direkt mehrere der bereits vorhandenen Bilder auf deiner Webseite verkleinert, wird einem auf Plugin Seite im Backend auch eine Übersicht über die eingesparten Dateigrößen geliefert. Hinzu kommt eine “Lazy Load” Funktion – Bilder, welche bei Seitenaufruf nicht sichtbar sind, werden erst später geladen.

Zusätzlich zu der (für fast alle ausreichenden) Free-Version wird für 49$/Monat auch eine Pro-Version angeboten – hierbei kann man zusätzlich alle weiteren Plugins und Themes von WPMUDEV nutzen – Smush bietet in diesem Fall einige weitere Funktionen, wie beispielsweise eine frei skalierbare Kompressionsrate und die Verarbeitung von Bildern mit bis zu 32MB. Sollte man weitere Plugins aus dem Hause oder auch dessen Themes nutzen, bietet sich die Pro-Version an – für den “normalen” Nutzer reicht die Free-Version jedoch vollkommen aus.
 

WP Smush Video – Englisch

CSS, JavaScript, Cache – Autoptimize, W3 Performance und Co.

Neben den Page Speed Maßnahmen für die Bilder kann man bei WordPress Seiten noch einiges an Geschwindigkeit rausholen. Wir reißen hier einfach nochmal 2 Plugins an, welche zu beliebtesten und auch kompetentesten gehören – es gibt hier noch unzählige andere Plugins und Möglichkeiten, um die Performance der eigenen Website zu erhöhen. 
 

Autoptimize

Wordpress beschleunigen Autoptimize

Das Plugin Autoptimize kümmert sich zum einen um die Komprimierung von CSS- und JavaScript-Dateien, zum anderen verlagert es die Dateien auch aus dem Header in den Footer. Nahezu alle Themes benötigen einige CSS- und JavaScript-Dateien – durch die Verlagerung in den Footer wird der eigentliche Zugriff auf die Seite beschleunigt – und der Google Page erhöht! Über das Plugin kann man zusätzlich auch ein CDN nutzen – hierzu später mehr.

Autoptimize bietet ebenfalls eine “Lazy Load” Funktion für Bilder, die Darstellung nicht sichtbarer Bilder wird so aufgeschoben, bis sie in den sichtbaren kommen.

Das Plugin ist relativ einfach aufgebaut und tut was es soll – es macht deine Seite um einiges schneller. Je nach Website muss man die Einstellungsmöglichkeiten ein wenig ausprobieren und immer wieder den Page Speed überprüfen. Zuvor sollte man grundsätzlich ein Backup machen!


W3 Total Cache Performance

W3 Total Cache Google Pagespeed

Das Plugin W3 Total Cache ist ebenfalls ein sehr zu empfehlendes Tool, um seine Website schneller zu machen. Durch den Page Cache werden Anfragen an die Seite zwischengespeichert und für wiederholte Anfragen schneller. Es bietet zusätzlich noch “Minify”, HTML, CSS und JavaScript werden hierdurch von unnötigen Zeichen, Leerzeichen und Kommentaren befreit – die Entfernung sorgt in der Regel für einen deutlich besseren Page Speed.

Der “Browser Cache” beschleunigt den zweiten Besuch eines User auf der Webseite – hierzu wird der Cache im Webbrowser des Besuchers genutzt. Der Datenbank-Cache speichert SQL-Abfragen zwischen, je nach Server kann dies dazu führen, dass die Seite schneller geladen wird. Auf gemeinsam genutzten Servern kann es jedoch auch kontraproduktiv sein.

Wie schon bei Autoptimize gilt auch hier – ausprobieren und testen. Es gibt keine allgemein gültige Anleitung um seine Webseite deutlich zu beschleunigen, hier greifen viele Punkte ineinander! 

CDN – Content Delivery Network

Bei einem Content Delivery Network (CDN) handelt es sich um Netz von Servern, welche in verschiedenen Rechenzentren auf der ganzen Welt verteilt sind. Bei der Nutzung eines solchen Netzwerkes werden vereinfacht gesagt die Inhalte deiner Webseite überall auf diesen Servern gespeichert. Sobald ein User deine Seite aufruft, werden die Inhalte vom am nächsten liegenden Server ausgeliefert – und das dementsprechend schnell! Über ein Verteilungsysstem werden sämtlich Server über Änderungen an der Webseite auf dem Laufenden gehalten.

Ein CDN bietet sich unter anderem bei Musik- oder Videostreams an, auch Webseiten mit sehr vielen Aufrufen sind hierdurch um einiges schneller. Durch die Verteilung auf mehrere Server wird die Seite auch dargestellt, wenn ein Server mal ausfällt! Auch die Sicherheit Ihrer zwischengespeicherten Daten wird erhöht, da Angriffe wie DDoS-Attacken den Ausgangsserver erst gar nicht erreichen.

Fazit

Es gibt viele Möglichkeiten den Google Page Speed seiner Webseite zu erhöhen, in den meisten Fällen ist dies sogar mit einfachen Mitteln und ein wenig “austesten” möglich. Ein CDN ist bei großen Projekten sicherlich von Vorteil – die persönliche Webseite oder auch die Seite eines mittelständischen Unternehmens lässt sich allerdings auch sehr gut durch Plugins, korrekt formatierte Bilder und einen sauberen Code realisieren. 

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